Stromspar-Check inspiriert Europa

14.01.2022 | Angesichts steigender Energiepreise wächst das Risiko, aber auch das Bewusstsein für Energiearmut – nicht nur in Deutschland, sondern europaweit. Vor diesem Hintergrund hat die europäische Beratungsstelle für Energiearmut (Energy Poverty Advisory Hub) 2021 mehr als 200 Projekte in ganz Europa gesammelt. Die Projekte geben Praktiker*innen Ideen an die Hand, wie Energiearmut auf lokaler Ebene bekämpft werden kann. 24 besonders inspirierende Projekte werden in dem Bericht "Tackling energy poverty through local actions – Inspiring cases from across Europe" genauer vorgestellt (Download s. unten).

Wir freuen uns sehr, dass der Stromspar-Check eines dieser besonders wirksamen Projekte ist und dass die Projektleiterin auf Seiten des Deutschen Caritasverbandes, Marlene Potthoff, das Projekt im Rahmen einer internationalen Konferenz zum Start des Energy Poverty Advisory Hub im November 2021 vorstellte. Dabei konnte sie dankenswerter Weise die vielfältigen Kooperationsbeispiele aus den SSC-Standorten präsentieren, welche das Stromspar-Check-Projekt so konkret und praxisnah machen.

Der Energy Poverty Advisory Hub (EPAH) ist die führende EU-Initiative zur Beseitigung von Energiearmut und zur Beschleunigung einer sozialgerechten Energiewende europaweit. Der EPAH fungiert als Plattform um Fachwissen über Energiearmut verfügbar zu machen. Neben der Veröffentlichung von best practices stellt der EPAH auch direkte Unterstützung, Online-Schulungen und Forschungsergebnisse bereit und schafft ein Netzwerk lokaler Verwaltungen, Behörden und anderer Akteure, die an Maßnahmen zur Bekämpfung der Energiearmut in Europa mitwirken.

  • Download EPAH-Report "Tackling energy poverty through local actions ‒ Inspiring cases from across Europe" (englischsprachig) auf dieser Seite hier.

Telefon, Video-Chat und Sprechstunde: neue Beratungsangebote

Der Besuch zuhause ist der Normalfall in unserem Angebot. Zusätzlich zur persönlichen Beratung im Haushalt bieten unsere lokalen Stromspar-Check-Büros aber auch telefonische Beratungen oder offene Sprechstunden (beispielsweise im Sozialkaufhaus) an, fallweise auch Video-Chats ... [weiterlesen]