Peter Altmaier: „Stromspar-Check ist ein Erfolgsmodell“

Der Bundesumweltminister besucht Stromsparhelfer in Gelsenkirchen

Bundesumweltminister Peter Altmaier (Mitte) und der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel (rechts) nutzten ihren Besuch in Gelsenkirchen, um sich den „Stromspar-Check“ genauer anzuschauen. „Das Projekt hat für alle Beteiligten eine nachhaltige Wirkung“, erläuterte Judith Przygodda (2.v.l.) den Besuchern. „Die einkommensschwachen Haushalte sparen Energie und damit bares Geld, arbeitslose Menschen werden zu Stromsparhelfern qualifiziert und erhalten eine neue berufliche Perspektive“.

Ein weiterer Effekt ist, dass durch das Stromsparen auch die gesamte Energiebilanz verbessert wird. Peter Altmaier sieht in dem Projekt „Stromspar-Check" ein Erfolgsmodell zum Energiesparen, das er bundesweit ausbauen will. „Das wird Geld kosten, das Geld müssen wir einsammeln", sagte er bei dem Treffen mit den Stromsparhelfern in Gelsenkirchen. Gerd Holstein erläuterte dem Minister unter anderem, wie er und seine Kollegen in einkommensschwachen Haushalten den Verbrauch analysieren und anschließend durch den Einbau etwa von Energiesparlampen oder abschaltbaren Steckern den Verbrauch deutlich drosseln.

Einige Tage zuvor stellte Umweltminister Altmaier sein 10-Punkte-Programm zur Energiewende vor und setzt dabei auf Energieberatung für alle Privathaushalte. Vor diesem Hintergrund gab der eaD-Vorsitzende Michael Geißler der "Frankfurter Rundschau" ein Interview zu den bisherigen Projektergebnissen.

(Fotos: Michael Voregger, CV Gelsenkirchen)

Telefon, Video-Chat und Sprechstunde: neue Beratungsangebote

Der Besuch zuhause ist der Normalfall in unserem Angebot. Zusätzlich zur persönlichen Beratung im Haushalt bieten unsere lokalen Stromspar-Check-Büros aber auch telefonische Beratungen oder offene Sprechstunden (beispielsweise im Sozialkaufhaus) an, fallweise auch Video-Chats ... [weiterlesen]