Das kostenfreie Angebot Stromspar-Check im Überblick


Wer kann am Stromspar-Check teilnehmen?

Beziehen Sie Arbeitslosengeld II ("Hartz IV") oder ergänzende finanzielle Leistungen vom Jobcenter ("Aufstockung"), Sozialhilfe oder Wohngeld? Beziehen Sie eine geringe Rente oder Kinderzuschlag? Liegt Ihr Einkommen unter dem Pfändungsfreibetrag (das klären wir mit Ihnen ggf. vor Ort)? Dann können Sie am Stromspar-Check teilnehmen! Einen Nachweis benötigen wir allerdings. Unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort unterstützen Sie auch dabei. Wenn z. B. Ihr lokaler Sozial- oder Familienpass auf den genannten Umständen beruht, dann kann auch dieser als Nachweis dienen.

Rufen Sie einfach beim Stromspar-Check-Standort in Ihrer Nähe an und vereinbaren Sie einen Termin.

Was passiert beim Stromspar-Check?

Das Stromspar-Team kommt zum vereinbarten Termin zu Ihnen ins Haus und überprüft Ihren Stromverbrauch. Sie bekommen die ersten Tipps, wie Sie in Ihrem Haushalt schon sofort Strom und damit bares Geld sparen können.

Bei einem zweiten Besuch des Stromspar-Teams erhalten Sie kostenlose Soforthilfen wie Energiespar- und LED-Lampen, schaltbare Steckdosenleisten, TV-Standby-Abschalter, Zeitschaltuhren und Strahlregler für Wasserhähne (mehr dazu hier). Die Soforthilfen werden auch sofort montiert, Sie sparen ab der ersten Minute. Darüber hinaus erhalten Sie einen individuellen Stromspar-Fahrplan und qualifizierte Tipps wie Sie Ihren Stromverbrauch mit einfachen Mitteln weiter reduzieren können.

Unter Umständen können Sie auch einen Zuschuss von 100 Euro erhalten, um Ihr altes Kühl- oder Gefriergerät gegen ein modernes, sparsames und höchst effizientes Gerät auszutauschen, mehr dazu hier. Manche Städte und Landkreise und das ganze Bundesland Nordrhein-Westfalen unterstützen unser Angebot mit zusätzlichen finanziellen Leistungen, bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Stromspar-Check-Standort vor Ort.

Wer macht den Stromspar-Check?

Die Stromsparhelferinnen und -helfer, die zu Ihnen nach Hause kommen, sind für diese Beratung umfassend qualifiziert. Über 100 Stunden Schulung und die tägliche Arbeitspraxis machen sie zu erfahrenen Ratgeber*innen, die Ihnen dabei helfen, Energie zu sparen. Die Stromsparhelferinnen und Stromsparhelfer kennen als ehemalige Langzeitarbeitslose die Alltagsprobleme von Haushalten mit geringem Einkommen aus eigener Erfahrung.

Übrigens: Unsere Stromsparhelferinnen und -helfer weisen sich Ihnen gegenüber mit Ihrem Dienstausweis aus oder tragen Dienstkleidung.

Beratung zu Heizenergie und Klimaschutz im Alltag

Neben der Kernberatung zum Strom- und Wassersparen im privaten Haushalt beraten einige ausgewählte Stromspar-Check-Standorte auch ergänzend zum Einsparen von Energie bei Heizen und Lüften. Haushalte, welche (auch) zu diesen Thema beraten werden, erhalten – ebenfalls kostenfrei – weitere spezielle Energiesparartikel.

Darüber hinaus sind weitere unserer rund 120 Standorte bundesweite Modellstandorte im Stromspar-Check-Projekt. Sie beraten seit Mitte 2020 auch zum ressourcenschonenden Verhalten und geben auch Tipps zu Abfallvermeidung und -trennung: Wie kann man Verpackungsmüll sparen? Was gehört in welche Tonne? Kann man das Leitungswasser trinken? Hinzu kommen viele konkrete Tipps, wie man Lebensmittel richtig lagert und damit bei Bedarf länger haltbar macht. Leicht verständliche Informationen und weitere Soforthilfen wie Wasserkaraffen, Gemüsenetze und Einkaufstaschen erhält der Haushalt dabei kostenlos.

Fragen Sie einfach nach diesen zusätzlichen kostenfreien Angeboten, wenn Sie den ersten Termin ausmachen.

So funktioniert der Stromspar-Check:

Weitere Fragen zum Stromspar-Check beantworten wir Ihnen hier.


Wie der Stromspar-Check in der Wohnung konkret abläuft und was er unterm Strich bringt, das zeigt Ihnen ein Videoclip aus Pforzheim (Dauer 7:21 min):

Beratung telefonisch und online

Trotz Corona: Beratungen finden statt am Telefon, im Video-Chat oder in der Sprechstunde ... [weiterlesen]